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Flüchtlingshilfe in Winsen (Aller) - News

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veröffentlicht am: 09.12.2016
Autor: Bürgermeister Oelmann

Dankeschön-Abend für Helfer

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Im Herbst 2015 haben die Niedersächsische Landesregierung, die evangelische und die katholische Kirche in Niedersachsen, die Gewerkschaften und Unternehmerverbände sowie die kommunalen Spitzenverbände Niedersachsens das Bündnis „Niedersachsen packt an“ initiiert.

Anspruch dieses Bündnisses ist es, geflüchteten Menschen Schutz und Unterstützung zu geben und einen Neustart in Niedersachen zu ermöglichen. Die dazu notwendige Betreuung und Begleitung der Flüchtlinge wäre im vergangenen und auch in diesem Jahr nicht ohne die Hilfe und das Engagement von zahlreichen ehrenamtlich engagierten Frauen und Männern möglich gewesen.

Auch Winsen hat sehr davon profitiert, dass sich eine große Anzahl von Paten, die sich über das Projekt Interner Link„Hand in Hand“ in Winsen organisiert haben, in vielen Bereichen wie Deutschunterricht, Praktikums- und Arbeitsvermittlung, praktische Unterstützung bei Behördengängen und Arztbesuchen, Fahrradwerkstatt uvm. eingebracht hat.

Dafür sind wir jeden Tag aufs Neue dankbar und konnten das am 2. Dezember bei einem Treffen und gemeinsamen Essen mit den Ehrenamtlichen zum Ausdruck bringen. Viele der Ehrenamtlichen verbringen jeden Tag eine große Anzahl an Stunden mit Flüchtlingen und werden nicht müde, mit ihnen z. B. Vokabeln zu pauken oder ihnen die Mülltrennung zu erklären. Nicht alles gelingt gleich auch Anhieb, doch die Toleranz und Geduld der engagierten Frauen und Männer führt in den meisten Fällen zum Ziel.

Extra für den Abend hatten einige der Flüchtlinge einen Sketch auf Deutsch einstudiert, der sich mit den Tücken und Doppeldeutungen der deutschen Sprache beschäftigte und sich so auf lustige Art und Weise für die Unterstützung bedankt, die sie durch die ehrenamtlichen Helfer erfahren haben.

Auch der Landtagsabgeordnete Maximilian Schmidt machte in seinem Grußwort deutlich, wie dankbar das Land Niedersachsen für diese nicht hoch genug zu bewertende Unterstützung durch die zahlreichen Ehrenamtlichen ist. Er betonte aber auch, dass Integration keine Einbahnstraße sein darf und forderte alle Flüchtlinge auf, sich ernsthaft um Integration zu bemühen.

Gerade in einem Ort wie Winsen, wo so eine Vielzahl von engagierten Menschen beste Voraussetzungen durch ihre Unterstützung bieten und darüber hinaus ein großes Netzwerk durch die Integrationsbeauftragte Karina Ibrahimova, der er an dieser Stelle ebenfalls dankte, geschafften wurde, ist Integration kein unerreichbares Ziel sondern vielmehr ein Prozess, der mit ein wenig Toleranz und Geduld auf beiden Seiten leistbar ist.

Fotos von der Veranstaltung finden Sie in unserem Interner LinkFoto-Archiv

Dirk Oelmann
Bürgermeister