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Gemeinde Winsen (Aller)

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veröffentlicht am: 19.12.2017
Autor: Familien- u. Seniorenservicebüro

Eine kleine Begebenheit in Winsen zur Weihnachtszeit

Es war Anfang Dezember, als mich eine junge Mutter im Familien-und Seniorenservicebüro anrief. Sie hätte ein Baby, das mittlerweile 11 Monate alt sei und würde gerne die Babykleidung, die inzwischen zu klein sei, an eine Familie, die diese gut gebrauchen könne, als kleines Präsent zur Weihnachtszeit weitergeben. Immer wieder betonte sie bescheiden, dass die Kleidung gebraucht und auch nichts Besonderes sei, aber in einem guten Zustand. Aber wer selbst Kinder hat, weiß wie schnell die Säuglinge wachsen und Babykleidung nur kurzweilig getragen sowie kaum abgenutzt wird. Und so war es auch hier.

Durch meine gute Vernetzung wurde auch schnell ein junges Paar aus dem Irak gefunden, deren Baby gerade vor sechs Wochen geboren wurde.

Also verabredeten wir uns an einem Vormittag um gemeinsam die Kleidung und einen Hochstuhl, den ein Senior der Gemeinde von seinem Enkelkind gespendet hat, zu übergeben. Es war sehr schön, wie offen und gastfreundlich wir in Empfang genommen wurden. Durch sehr langsames und deutliches Sprechen war auch die Kommunikation kein unüberwindbares Hindernis. So wurde in gemütlicher Runde Tee getrunken, sich ausgetauscht und gemeinsam darüber gelächelt, wie die beiden Babys sich bestaunten.

Mein persönlicher Höhepunkt dieses Gespräches war, als die jungen Leute ihre Telefonnummern austauschten, um sich zu weiteren Kontakten verabreden zu können. Vielleicht entsteht hier eine gute Beziehung zwischen Menschen, über die Gemeinsamkeit in der Verantwortung für ihre Babys. Vielleicht wächst etwas Neues aus dem ursprünglichen Bedürfnis einer jungen Mutter, Jemanden in der Weihnachtszeit eine kleine Freude zu bereiten?

Ich bin jedenfalls sehr dankbar, dass ich durch meine Tätigkeit im Familien- und Seniorenservicebüro, diesen Augenblick teilen durfte.

Diesen Anlass möchte ich gleichzeitig nutzen, um mich bei allen Bürgern und Bürgerinnen der Gemeinde zu bedanken, mit denen ich im Laufe dieses Jahres Kontakt haben durfte.

Besonders möchte ich dabei auch die Mitglieder des Seniorenbeirates, den Spielgefährten am Mittwochnachmittag, den Gästen beim Infoabend zu den Pflegegraden, den Kindertagesp