Archivierte Berichte

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„Bannetzer Bücherschapp“ aufgehängt

In ausgedienten Telefonhäuschen untergebracht nennt man sie bisweilen „Bücherzellen“. In Hamburgs Linienbussen heißen sie „Rollende Regale“. Im Allerdorf ist vom „Bannetzer Bücherschapp“ die Rede. Was früher einmal als Aufbewahrungsort für Sportpokale und Trophäen diente, bekam jetzt eine völlig neue Zweckbestimmung. Es ging darum, eine Einrichtung zu schaffen, die „jederzeit zugänglich sein muss, um den freien Austausch von Literatur zu unterstützen“, heißt es in einer allgemeinen Erklärung zur Idee der öffentlichen und freien Bücherschränke.

Das Verfahren ist denkbar einfach: jede Person darf Bücher in den Schrank stellen, um sie anderen Lesern anzubieten. Im Gegenzug dürfen jederzeit Bücher entnommen werden, um diese zu Hause in Ruhe zu lesen. Ob man die Bücher zurückbringt, behält oder tauscht, entscheiden die Leser selbst nach Gutdünken. Das alles ist kostenfrei.

Die Patenschaft über das „Bannetzer Bücherschapp“ haben das Ortsratsmitglied Manfred Töpfer und die beiden Gemeinderäte Christian Kemper und Bernd Harding übernommen. Wer sich von einem Teil seiner Bücher trennen möchte, kann diese ab sofort zur Freude anderer in den Schrank einstellen oder einem der Paten übergeben, der dies dann übernimmt.