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Land Niedersachen fördert Winser Gewerbegebiet Taube Bünte-West

Vertreter des Wirtschaftsministeriums überreicht Förderbescheid

Solcher Besuch aus der Landeshauptstadt ist gern gesehen: Dr. Niels Kämpny, im niedersächsischen Wirtschaftsministerium Abteilungsleiter für die Bereiche Industrie und Maritime Wirtschaft, überreichte an diesem Dienstag einen Förderbescheid an Vertreter der Gemeinde Winsen (Aller). Für die Erschließung des Gewerbegebiets Taube Bünte-West erhält sie eine finanzielle Förderung in Höhe von 1,47 Mio. Euro. Die Mittel stammen aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE).

Bei seinem Aufenthalt in Winsen (Aller) unterstrich Dr. Kämpny, dass es eine überaus sinnvolle Investition darstelle, die Erschließung des neuen Gewerbegebietes im Westen der Gemeinde zu unterstützen: „Die Flächen sind eine wesentliche Grundlage für die Ansiedlung von Unternehmen und damit für Arbeitsplätze in der Region. Die Infrastrukturmaßnahme steigert auf diese Weise die Attraktivität des Ortes als Lebens- und Wirtschaftsraum.“ 

Bürgermeister Dirk Oelmann bedankte sich für die finanzielle Förderung durch das Land Niedersachen. Sie bedeute einen großen Fortschritt in dem Bemühen, die Wirtschaftlichkeit der Gemeinde weiterzuentwickeln. „Die Ansiedlung neuer Unternehmen wird zu erhöhten Gewerbesteuereinnahmen führen. Diese Mittel nutzen wir, um die Infrastruktur der Gemeinde ausbauen zu können. Zudem kommen die Gelder auch den Kindertagesstätten, Schulen und anderen Einrichtungen der Gemeinde zugute.“ Mit den Betrieben könnten, so Oelmann, neue Bürger für Winsen gewonnen werden. Deshalb stelle sich für die Zukunft die Aufgabe, zusätzliche Wohngebiete zu schaffen, damit diese Menschen auch vor Ort leben könnten.

Von der Entwicklung des Gewerbegebietes Taube Bünte-West werden speziell kleine und mittlere Unternehmen in der Region profitieren, denen man hier die Möglichkeit zur Ansiedlung und Erweiterung bietet. Dabei soll es sich bevorzugt um Betriebe handeln, die selbst neue Arbeitsplätze schaffen. Seit Jahren verzeichnet Winsen (Aller) einen steten Bedarf an Gewerbegrundstücken. Da sich bereits zahlreiche Unternehmen für die Flächen vormerken ließen, ist zu erwarten, dass das Gewerbegebiet kurz- bis mittelfristig belegt sein wird. 

Als Gesamtkosten für die Erschließungsmaßnahme werden 2,7 Mio. Euro veranschlagt. Sie soll Ende 2021 abgeschlossen sein. Erste Grundstücksverkäufe sind bereits für das Jahr 2020 vorgesehen.